Gemeinde 4325 Schupfart
Gemeinde Schupfart
4325 Schupfart
Sitemap | Suchen | Drucken   

 Menü
  Über Schupfart
  Verwaltung
  Gemeindeversammlung
  Kommissionen
  Schulen
    Austausch macht Schule
    Elternumfrage
    Ärztliche Schulaufsicht
    Beratungsstellen
    Schulpflege
    Ferien- Jahreskalender
    Lehrerinnen und Lehrer
    Kommissionen/Mitglieder
    Schulleitung/Sekretariat
    Leitbild
    Mittagstisch
    Musikschule Region Stein
    Hundertwasser
  Feuerwehr
  Flugplatz Schupfart
  Gewerbe
  Land-/Immobilienangebote
  Links
  News
  Gemeinderat
  Vereine
  Veranstaltungen
  Waldhaus
  Walking-Trail
  Zivilschutzorganisation


 

Austausch macht Schule in Schupfart und Obermumpf

Sinkende Schülerzahlen und verschärfte Anforderungen an die Klassengrössen erfordern innovative Lösungen im Fischingertal. Die beiden Schulen Obermumpf und Schupfart planen eine vertiefte Zusammenarbeit um auch längerfristig die hohe Schulqualität erhalten zu können und um die Schule im Dorf zu sichern.

In den letzten 10 Jahren sind die Kinderzahlen in beiden Gemeinden stets gesunken. Im Rahmen des Projektes „Leistungsanalyse“ des Kantons wurde die Mindestzahl pro Schulklasse von 12 auf 15 Schülerinnen und Schüler pro Abteilung erhöht. Mit diesen Tatsachen konfrontiert, haben sich die beiden Schulpflegen und die Schulleiterin bereits Mitte 2014 zusammengesetzt und verschiedene Lösungsszenarien für die Zukunft erarbeitet.
Beide Schulen haben bei den kürzlich durchgeführten externen Evaluationen bewiesen, dass sie eine hohe Schulqualität bieten. Bei der Lösungsfindung war das oberste Ziel, diese hohe Schulqualität zu Gunsten aller Schülerinnen und Schüler zu erhalten. Deshalb lag der Fokus auf der Bildung von Abteilungen mit maximal 2 Jahrgängen und der gezielten Förderung der angehenden Oberstufenschülerinnen und -schülern. Dies soll mit einem individuellen Austausch der Lernenden zwischen den Dörfern Obermumpf und Schupfart ermöglicht werden. Es ist geplant, dass die Schülerinnen und Schüler maximal zwei Klassen im anderen Dorf besuchen werden, und dass die Jahrgangsklasse pro Dorf während der gesamten Schulzeit zusammen bleiben kann. Die 6. Klasse soll, wenn immer möglich, separat geführt werden um eine optimale Vorbereitung der Kinder auf die Oberstufe sicher zu stellen. Für den Kindergarten ergeben sich keine Änderungen, der Kindergarten bleibt jeweils im Dorf.
Die politischen Behörden, erarbeiten nun mit der Unterstützung des Department für Bildung Kultur und Sport (BKS) einen Zusammenarbeitsvertrag, welcher den Einwohnerinnen und den Einwohnern beider Gemeinden im Rahmen der Gemeindeversammlung im Sommer 2015 vorgelegt wird. Durch die Zustimmungen der jeweiligen Gemeindeversammlungen werden die ersten Kinder bereits ab dem Schuljahr 2016/17 von dem Schüleraustausch profitieren können und mit dem Postauto oder dem Fahrrad die Schule im Nachbarort besuchen dürfen.


FAQ

Hier finden sie Fragen und Antworten welche bereits mehrmals zu dem Projekt gestellt worden sind. Falls ihre Frage noch nicht gelistet ist, können sie sich jederzeit an ein Mitglied des Projektteams wenden. Die Kontaktinformationen finden sie weiter unten.

Frage: Wieso braucht es einen Austausch?
Antwort: Die Kinderzahlen in Obermumpf und Schupfart sind seit Jahren leider sinkend und eine Klassenbildung mit nur zwei Jahrgängen wird in den kommenden Jahren nicht mehr möglich sein. Zusätzlich sind die gesetzlichen Anforderungen an die minimale Klassengrösse von 12 auf 15 Kinder angehoben worden. Um auch weiterhin qualitativ hochstehenden Unterricht in den Dörfern bieten zu können ist eine engere Zusammenarbeit zwischen den beiden Schulen nötig. Kommt dieser Austausch nicht zustande, müssen in jedem Dorf Drei- oder Vierjahrgangsklassen gebildet werden. Diese sehr grossen Klassen sind für Lehrpersonen eine sehr grosse Herausforderung dementsprechend wird die Personalgewinnung schwierig.

Frage: Was bedeutet es wenn der Schüleraustausch nicht zustande kommt?
Antwort: Ohne den geplanten Schüleraustausch sind die einzelnen Schulen gezwungen ab dem Schuljahr 2016/17 die Abteilungsgrössen den neuen gesetzlichen Vorgaben entsprechend einzuhalten. Das bedeutet anstelle von zwei Jahrgängen pro Abteilung müssten sich 3 oder sogar 4 Jahrgänge ein Zimmer und eine Lehrperson teilen. Erfahrungen aus der Vergangenheit haben gezeigt dass dadurch nicht nur die Schulqualität massiv leidet sondern auch die Anforderungen an die Lehrpersonen stark steigen.

Frage: Wie steht das Projekt „Austausch macht Schule“ im Zusammenhang mit der möglichen Gemeindefusion „Stein im Fricktal“?
Antwort: Die Zusammenarbeit der Schulen ist völlig unabhängig von einem möglichen Zusammenschluss der Gemeinden. Für die Schulen drängt aber die Zeit, da bereits ab dem Schuljahr 2016/17 eine Lösung umgesetzt sein muss. Im Falle einer späteren Fusion der Gemeinden würde die bereits bestehende Zusammenarbeit der Schulen in die neue Gemeinde überführt und  noch weiter gestärkt.

Frage: Gibt es in Zukunft nur noch eine Schulpflege? Wer ist mein Ansprechpartner wenn mein Kind ins andere Dorf zur Schule geht?
Antwort: Beide Schulen bleiben nach wie vor autonom mit zwei unabhängigen Schulpflegen und zwei Schulleitungen. Wobei in unserem Fall eine Schulleiterin die Leitung für beide Schulen innehat. Zuständig für Fragen bleibt die Schulpflege im Wohnort.

Frage: Die Mittagspausen erscheinen sehr kurz und die Zeit reicht nur knapp um mit dem Bus nach Hause zu kommen. Gibt es Alternativen?
Antwort: Die Schulstunden sind dem Fahrplan des Postautos angepasst. Leider haben wir keinen Einfluss auf den Fahrplan. Für SchülerInnen welche nicht nach Hause zum Mittagessen möchten, wird es alternativ Möglichkeiten geben. Weitere Details zum Beispiel für betreuten Aufenthalt in der Schule, Mittagstisch, Angebote von Eltern/Schulkollegen sind zurzeit in Ausarbeitung.

Frage: Wie finde ich heraus, ob mein Kind von der Verschiebung betroffen ist?
Antwort: Die Details für die Verschiebung finden sie hier. Achtung, dieser Plan ist noch nicht definitiv.

Frage: Kann mein Kind für den Besuch der 6. Klasse den Bus nutzen oder ist das Velo Pflicht?
Antwort: Für die Kinder der 4-6 Klasse werden die Kosten für das TNW Abo nicht von der Gemeinde übernommen. Diese Kinder können den Schulweg problemlos mit dem Velo auf dem neuen Veloweg bestreiten. Selbstverständlich ist es aber auch erlaubt das Postauto auf eigene Kosten zu nutzen, da der Schulweg grundsätzlich Sache der Eltern ist.

Frage: Warum ist geplant dass die 6. Klasse immer in Obermumpf durchgeführt wird?
Antwort: Das Schulhaus Obermumpf bietet eine viel bessere Infrastruktur und mehr Platz zum Arbeiten. Ein neu eingerichteter Computerraum, grosszügige Gruppenarbeitszimmer, Aula und eine Mediothek sind notwendige Hilfsmittel welche in Schupfart so nicht vorhanden sind.

Frage: Ich bin verunsichert ob mein Kind alleine Postauto fahren kann.
Antwort: Mit dem Postauto sicher von der Haustüre bis zum Schulhaus: eine Maxime, die jährlich für über acht Millionen Schülerinnen und Schüler gilt. Sie alle nutzen für ihren Schulweg den Schülertransport von PostAuto. Um die Kinder spielerisch und altersgerecht für das richtige Verhalten im öffentlichen Verkehr zu sensibilisieren werden wir bereits im Kindergarten mithilfe von PostAuto die Kinder vorbereiten.
postauto.ch

Frage: Was genau ist die Leistungsanalyse?
Antwort: Anfang 2013 zeichnete sich ab, dass dem Kanton dauerhafte (strukturelle) Defizite drohen. Der Regierungsrat hat deshalb rechtzeitig die Leistungsanalyse vorbereitet, um das drohende strukturelle Defizit von über 100 Millionen Franken zu verhindern.
ag.ch/leistungsanalyse

Frage: Was bedeutet die Leistungsanalyse für die Schulen?
Antwort: Stand der Massnahmen aus der Leistungsanalyse nach den Beschlüssen des Grossen Rats.
schulen-aargau.ch

Frage: Wie und wo wird entschieden ob der Schüleraustausch umgesetzt wird?
Antwort: Die Bevölkerung beider Gemeinden hat an der kommenden Sommergemeindeversammlung die Möglichkeit über den Vertrag zum Schüleraustausch abzustimmen.

Frage: Hat der Schüleraustausch Kostenfolgen?
Antwort: Nebst den Kosten für den Transport (TNW Abo) wird ein gegenseitiges Schulgeld verrechnet, d.h. die MehrschülerInnen werden von der jeweils abnehmenden Gemeinde mit einem fixen Betrag in Rechnung gestellt. Diese Verrechnungsart findet in allen Gemeinden statt, wo Schülerinnen und Schüler entsandt werden, z.B. an die Oberstufenschulen. Die Höhe des Schulgeldes wird von der Gemeindeammännerkonferenz innerhalb vom Bezirk Rheinfelden für alle Gemeinden festgelegt.

Frage: Wohin kann ich mich wenden wenn ich noch weitere Fragen habe?
Antwort: Für weitere Fragen steht das Projektteam gerne zur Verfügung. Die Kontaktinformationen finden sie weiter unten. Für Fragen zur operativen Umsetzung ist die Schulleiterin zuständig, für Fragen der Strategien die Schulpflegen und für politische oder finanzielle Fragen sind die Gemeinderäte zuständig.
 


Projektdetails und weitere Infos/Links

Details zur Klassenbildung: Details Klassenbildung.pdf
Informationen zum Projekt: Austausch macht Schule.pdf
Zeitungsartikel fricktal.info vom 3. März 2015: fricktal.info
Elternumfrage Obermumpf und Schupfart: Auswertung


 


Projektteam

Monika Grossert  

Monika Schneider
Schulleiterin Obermumf-Schupfart

schulleitung.obermumpf@schulen-aargau.ch
schulleitung.schupfart@schulen-aargau.ch

     
Sonja Kobler  

Sonja Kobler
Schulpflege Schupfart

schulpflege.schupfart@schulen-aargau.ch

     
Alex Mueller  

Alex Mueller
Schulpflege Obermumpf

schulpflege.obermumpf@schulen-aargau.ch

     
Astrid Zeiner  

Astrid Zeiner
Gemeinderat Obermumpf

astrid.zeiner@bluewin.ch

     
Angela Hurschler  

Angela Hurschler
Gemeinderat Schupfart

angela.hurschler@schupfart.ch

© Gemeinde Schupfart