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Kunstprojekt Friedensreich Hundertwasser
an der Primarschule Schupfart

Viele Häuser in einem Haus. Seit Februar 2017 hat im Schulhaus Schupfart jeder Schüler der Mittelstufe sein eigenes Haus

Wie man das Jahresthema der Schule "Brücken bauen" (im übertragenen Sinn) und Kunst sinnvoll miteinander verbinden kann, haben die Schüler der 3. -6. Klasse an unserer Schule, während der Projektwoche eindrücklich gezeigt.

Friedensreich Hundertwasser, der weltbekannte österreichische Maler und Architekt, hält Einzug in unserem Schulhaus. Die einzigartige und eigenwillige Gestaltung von Häusern, verbunden mit leuchtenden Farben, Gold- und Silberfolien, haben die Schüler der 3. – 6. Klasse im Treppenhaus unseres Schulhauses, während einer Projektwoche, kunstvoll umgesetzt.

Die Idee für dieses ambitionierte und mit grossem Aufwand verbundenen Projektes mit 42 Schüler, hatte die Klassenlehrerin der 3. und 4. Klasse, Stefanie Staubli

Schulleitung und Gemeinde stimmen dem Vorhaben zu
Im Herbst 2016 die Planung des "Hundertwasser" Projektes begonnen, nachdem die Schulleitung und die Gemeinde dem Vorhaben zugestimmt hatten. Als erste Massnahme galt es Sponsoren für Wandfarben zu finden. Dies gestaltete sich, nach anfänglichen Bedenken, in unerwarteter Weise rasch und problemlos.

Eine organisatorische Herausforderung
Die grösste organisatorische Herausforderung war das gleichzeitige Malen mit 42 Kindern, unterschiedlichen Alters.
Auf die Frage, wie so was funktionieren kann, meinte Stefanie Staubli: "Ohne ein so hervorragendes Team wie wir das an der Primarschule Schupfart haben, hätte ich ein solches anspruchsvolles Projekt nicht umsetzen können. Meine Kolleginnen haben mich dabei super unterstützt". Die Schüler begannen mit viel Enthusiasmus und grossem Engagement, ihre zuvor kreierten Häuser, auf die Treppenhauswände zu malen. Jedem Kind wurde vorgängig ein Platz für sein Haus zugewiesen.

Viele Architekten und ein Projekt
Es war faszinierend zu beobachten, mit welchem Eifer und Spass sich die Kinder ans Werk machten. Da die Farbausgabe, das Farben mischen und die Auswahl des richtigen Pinsels im Werkraum im Keller stattfanden, ging es zu wie in einem Bienenhaus. Das Jahresschulthema – Brücken bauen – wurde voll gelebt. Kinder halfen einander beim Farben holen, Pinsel auswaschen und diskutieren über das Malen von heiklen Stellen. Am Schluss waren alle stolz auf ihr eigenes und persönlich entworfenes und gemaltes Haus. Im Wissen darum, dass dies einige Jahre bestehen bleibt und auch von nachfolgenden Schülern und Eltern bewundert werden kann, erfüllt die Kinder mit grosser Genugtuung.

"Ich bin stolz auf alle Schüler und Schülerinnen"
Ob sie ein solches oder ähnliches Vorhaben nochmals angehen würde meinte Stefanie Staubli: "Jederzeit", und fügte hinzu, dass sie trotz einigen Zweifeln während der Vorbereitungszeit mehr als positiv überrascht gewesen sei, wie man auch mit vielen Kindern auf engem Raum und verteilt auf verschiedenen Stockwerken, so eine Arbeit hinkriegen kann. "Ich bin richtig stolz auf alle Schüler und es war schön zu beobachten, wie die Kinder miteinander respektvoll, hilfsbereit und gutgelaunt zusammengearbeitet haben, insbesondere wenn man bedenkt, dass vier Schulklassen unterschiedlichen Alters gleichzeitig am Arbeiten waren", ist das Fazit von Stefanie Staubli dieser Projektwoche.
Ich möchte mich an dieser Stelle nochmals ganz herzlich, auch im Namen der Schüler, bei den Sponsoren und bei meinen Kolleginnen bedanken. Ohne sie wäre das Projekt nicht möglich gewesen.

Unsere grosszügigen Sponsoren waren:

  • Maler Vogel AG, Frick (Herr Weiss)
  • Malergeschäft Güntert, Mumpf (Herr Güntert)
  • Frau Tanja Weber, Schupfart (Goldfarbe)
  • Frau Marianne Amsler, Schupfart (Malpinsel)
  • Herr Laurent Schlagenwarth, Schupfart (Abdeckmaterial)

Vielen Dank!

© Gemeinde Schupfart